SPD will Ausgleichsflächen innerhalb der Stadtgrenzen

| Planung

Ganz gleich, welche Variante für den Umbau des Autobahnkreuzes Oberhausen auch gewählt werden wird: Es werden erhebliche Ausgleichsflächen erforderlich, um den Verlust an natürlicher Fläche und Baumbestand halbwegs zu kompensieren – auf dem Oberhausener Stadtgebiet, so die Einschätzung der Stadtverwaltung, ist dafür nicht genügend Platz vorhanden.

Die SPD-Ratsfraktion sieht in dieser Frage das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. „Oberhausen ist durch die Großprojekte, die auf uns zurollen, in einer besonderen Situation. Sei es der Bau der Betuwe-Linie, der Emscherumbau oder eben auch die Ertüchtigung des Autobahnkreuzes. All diese Projekte kosten viel Fläche und reduzieren unseren Baumbestand“, erklärt der Umweltpolitische Sprecher der Ratsfraktion, Manfred Flore. „Darum dürfen Ausgleichsflächen nicht alleine außerhalb der Stadtgrenzen ausgewiesen werden, wir brauchen sie dringend in unserer Stadt.“

Um die Möglichkeiten auszuloten, will der Bürgermeister von der Verwaltung etwa erfahren, ob es bei der Stadt so etwas wie ein Kompensationsflächenkataster gibt, das sowohl durchgeführte Maßnahmen als auch Potenzialflächen verzeichnet. „Außerdem wollen wir von der Verwaltung willen, durch welche Maßnahmen oder Planungsprozesse innerstädtisch Ausgleichsflächen definiert und nutzbar gemacht werden können“, so Flore. „Wir suchen Lösungen, wie wir unter Umständen auch unkonventionell Flächen finden können für innerstädtische Baumpflanzungen.“

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