SPD stimmt für Fortsetzung der Partnerschaft mit Remondis

Struktur der Wirtschaftsbetriebe bleibt bestehen. Mitarbeiterwille war wichtiges Kriterium.

Mit den Stimmen der SPD-Fraktion hat der Rat in seiner Sitzung am Montag den Weg freigemacht für die Fortsetzung der Leistungsbeziehungen von den Wirtschaftsbetrieben Oberhausen (WBO) und auch der aktuellen Gesellschafterstruktur mit dem Entsorgungsunternehmen Remondis.

Zuvor hatten sich die Umwelt- und Finanzpolitiker mit dem Gutachten einer Wirtschaftsberatung befasst, auch die Stimmung unter den Beschäftigten der WBO war den Sozialdemokraten für ihre Entscheidungsfindung wichtig. „Dass die Belegschaft mit der WBO als Arbeitgeber zufrieden ist, war ein wichtiger Beweggrund für unsere Zustimmung“, erklärt der Umweltpolitische Sprecher der SPD, Manfred Flore. Wichtiges Kriterium waren zudem die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre. „Da für die WBO weitere Leistungen hinzukommen, ohne dass dies die Stadt mehr kostet, zählen wir auch auf eine Verbesserung der Stadtsauberkeit wie zum Beispiel durch die nun dauerhaft  bestehende Annahmestelle für Sperrmüll, Bauschutt und Grünschnitt an der Gabelstraße“, so Flore. Zudem erwarten die Sozialdemokraten von der WBO und Remondis, den Weg hin zu einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft einzuschlagen.

Eine Entscheidung für die Ewigkeit muss dieses Ja des Rates indes nicht sein: Die Option zum Erwerb des Remondis-Geschäftsanteils in Höhe von 49 Prozent durch die Stoag entfällt nicht, sie ist wieder 2033 gegeben – und damit auch eine erneute Bewertung durch die Oberhausener Politik. „Die für unsere Stadt guten Verhandlungsergebnisse zeigen, dass der Weg, den wir 2015 mit der WBO und Remondis eingeschlagen haben, genau der Richtige war“, erklärt der SPD-Stadtverordnete Manuel Prohl. 

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Der Umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Manfred Flore, hat in der Fortsetzung der Partnerschaft mit Remondis auch deutliche Vorteile für die Stadt und die dort Beschäftigten erkannt.