SPD ist unzufrieden mit Lösung am Grafenbusch

Erstellt von Joachim Bäumer | | Planung

Schließung der Ausfahrt darf keine Option sein

Die SPD-Ratsfraktion will von der Verwaltung erfahren, welche Überlegungen den neuen Markierungen und dem Tempolimit von 40 km/h in Höhe der Abfahrt Grafenbusch zu Grunde liegen und welche Konsequenzen sich bislang daraus ergeben.
Die Maßnahmen auf diesem Teilstück der Konrad-Adenauer-Allee, die eine Sperrung der Abfahrt Grafenbusch verhindern sollten, sind noch nicht von der Politik diskutiert worden. „Doch wenn bei Tempo-Messungen wie jetzt berichtet herauskommt, dass sich 99,9 Prozent der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht an das neue Tempolimit in diesem Bereich halten, besteht ja ganz offensichtlich Erklärungs- und Handlungsbedarf“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Sonja Bongers.
Die Stadt hat bereits angekündigt, ab dem 11. September reguläre Geschwindigkeitsmessungen in diesem Bereich durchzuführen. „Natürlich haben sich alle an die Verkehrsregeln und auch das Tempolimit zu halten“, führt Sonja Bongers aus. „Doch wenn es zu dermaßen vielen Verstößen kommt, muss man sich auch fragen, ob auf das Tempolimit hinreichend hingewiesen wird. Muss zum Beispiel die Beschilderung einfach deutlicher werden“, schlägt Sonja Bongers vor. Außerdem möchte die SPD-Fraktion wissen, ob es Alternativen zur derzeitigen Verkehrsleitung in dem Bereich gibt und wenn ja, wie diese aussehen. Eines kommt für die Oberhausener SPD jedenfalls nicht in Frage. „Die Schließung der Abfahrt Grafenbusch, gegen die sich Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende ganz klar ausgesprochen haben, darf keine Option sein“, erklärt Sonja Bongers.

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