SPD drängt auf Entscheidung für Feuerwehr in Königshardt

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Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr ist nicht mehr zeitgemäß. Missstände sind bekannt, passiert ist bislang wenig.

Vor beinahe zwei Jahren ist im Rat die „2. Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans der Stadt Oberhausen“ beschlossen worden. In diesem Plan hatten die Gutachter unter anderen festgestellt, dass das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Königshardt den Ansprüchen bei Weitem nicht mehr genügt: Die Umkleidekapazitäten sind zu gering, außerdem gibt es keine Trennung zwischen Fahrzeughalle und Umkleidebereich.  Da diese Missstände baulich nicht zu korrigieren sind, haben die Gutachter einen Neubau empfohlen.

Für die anstehende Sitzung der Bezirksvertretung Sterkrade hat der SPD-Stadtverordnete Ulrich Real einen Sachstandsbericht erbeten. „Die Freiwillige Feuerwehr Königshardt ist ein wichtiges Standbein bei der Sicherung des Brandschutzes im Oberhausener Norden“, so Real, „und wir wollen nun wissen, was die Verwaltung in den vergangenen zwei Jahren getan hat, um die bekannten Missstände zu beheben.“

Unterstützung erfährt Ulrich Real dabei vom SPD-Stadtverordneten Manfred Flore. „Freiwillige Feuerwehren sind ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzkonzeptes unserer Stadt, die Situation in Königshardt ist schon seit Jahren grenzwertig“, erklärt der Bürgermeister. „Die Entscheidung für Umsiedlung und Neubau muss endlich getroffen werden.“

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Der SPD-Stadtverordnete und Bezirksbürgermeister für Sterkrade, Ulrich Real, will wissen, wie es um die Freiwillige Feuerwehr in Königshardt steht.