Lob für Revierflitzer, ÖPNV-Taktung muss besser werden

SPD-Ratsfraktion lobt neues Stoag-Angebot, mahnt weitere Schritte hin zu echter Verkehrswende an

Dass die „Revierflitzer“-Taxis nun auch in Alt-Oberhausen unterwegs sind, stößt in Reihen der SPD-Ratsfraktion auf ein positives Echo. „Das ist wirklich eine innovative Ergänzung des Stoag-Angebots, das gerade für Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer interessant ist. Zumal das Angebot relativ günstig ist“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Silke Jacobs.

Die Revierflitzer sind eine Ergänzung des bestehenden Angebots in den späten Abend- und Nachtstunden.

Darüber hinaus braucht es jedoch weitere Anstrengungen in ein gut ausgestattetes ÖPNV-Netz in den Randzeiten, betont die Osterfelder Stadtverordnete. „Alle, die morgens um sechs oder spätabends um 22 Uhr auf der Arbeit sein müssen oder die bis 20 Uhr arbeiten, brauchen nach 19 und vor 6 Uhr eine dichtere Taktung des ÖPNV“, erklärt Silke Jacobs. So hätten sie die Wahl zwischen Auto (inkl. Parkgebühren) oder einem günstigeren ÖPNV-Ticket.

Wenn man im Rahmen der unausweichlichen Verkehrswende Menschen in unserer Stadt dazu bewegen wolle, im Alltag mehr auf Bus und Bahn zu setzen, müssten ebenso die Taktzeiten in Wohngebieten abseits der Schnellbuslinien und Stadtteilzentren tagsüber verdichtet werden, erklärt Jacobs. „Bei einem 60-Minuten-Takt oder Umsteigen auf dem Weg zum Bahnhof wechseln Pendlerinnen und Pendler eher nicht vom eigenen Auto zu Bus und Bahn.“

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Silke Jacobs, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Oberhausen.